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Ziele des
Judosports
Judo ist mehr als ein
Zweikampf- oder Selbstverteidigungssystem. Es ist auch mehr als nur eine
Körperertüchtigung.
Es ist eine Methode, das
Prinzip der größtmöglichen Wirksamkeit von Körper und Geist zu
erfassen und für das Alltagsleben nutzbar zu machen. Dieses Prinzip steht
nicht im luftleeren Raum, sondern wird mit Hilfe des Partners zum
beiderseitigen Wohlergehen realisiert.
Der
Judosport verfolgt vier Hauptziele:
Verbesserung der
sportlichen Bewegung zur Gesundheit und zum Wohlbefinden
(Gesundheitserziehung)
Schaffung eines von
strengen Regeln kontrollierten Wettkampfsystems, in dem sich Sportler
messen und vergleichen können Verbesserung der geistigen Fähigkeiten
sowie Ausbildung von Charakter- und Persönlichkeitsmerkmalen Aufbau
sozial - integrativer Verhaltensformen unter Ausnutzung natürlicher
Bewegungsfreude.
Judo (deutsch: der sanfte
Weg) entwickelte sich aus Jiu-Jitsu. Jigoro Kano, der Begründer des
modernen Judo, entfernte aus der alten Selbstverteidigung alle
gefährlichen Aktionen wie Tritte, Stöße und Schläge. Er schuf somit
ein System, das es ermöglichte, einen sportlichen Vergleich auszutragen.
Der Partner - nicht der Gegner - soll zwar besiegt,
aber nicht verletzt und schon gar nicht vernichtet werden. |