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Rasante Entwicklung für Chankvetadze Aufgrund seiner exzellenten Meisterschafts- und Turnierergebnisse ist Djaba Chankvetadze von der Judogemeinschaft Münster in den NRW-Landeskader aufgenommen worden. Der zweifache Westdeutsche Meister (u14/2008 und u15/2009) und Goldmedaillengewinner des Bundes-Turniers in Backnang fällt nicht nur im Verein, sondern auch bei den Landestrainern immer wieder durch seine hervorragende Trainingseinstellung und seinen enormen Ehrgeiz auf. In den nächsten Wochen und Monaten wird sich zeigen, wie viel sich der Münsteraner da noch steigern kann. Denn ein großes Pensum an Lehrgängen wird die Berufung in den Kader nach sich ziehen. Die ersten Einladungen sind bereits erfolgt. Schon nächste Woche geht es für vier Tage nach Kienbaum, wo Chankvetadze an einem EM-Vorbereitungslehrgang teilnimmt. Des Weiteren kam die Nominierung zur dreitägigen DJB-Sichtung Ende Juni, bei der sich der 14-Jährige auch den Bundestrainern empfehlen kann. Für den Athleten des Stammverein TG Münster ist das nicht ganz so neu. Bereits in diesem Jahr hat er an zahlreichen Landeslehrgängen des Nordrhein-Westfälischen Judoverbandes wie auch an internationalen Trainingscamps teilgenommen. Zuletzt noch im April hatte er Gelegenheit, sich in Duisburg mit Spitzenkämpfern seiner Altersklasse aus ganz Deutschland und dem europäischen Ausland zu messen. Bei dem Internationalen Turnier hatte der Gymnasiast an gleicher Stelle mit dem 5. Rang nur knapp den Treppchenplatz verpasst und konnte sich so bei den Randoris (Trainingskämpfe) ein wenig rehabilitieren. Bei seinen ersten Westdeutschen Meisterschaften in der neuen Altersklasse zu Beginn 2009 fehlte ebenfalls nur ein kleiner Schritt, um sich gleich im ersten Jahr der U17 für die Deutschen Meisterschaften zu qualifizieren. Der Vizekreis- und Vizebezirksmeister scheiterte auch hier nur knapp mit dem fünften Platz. Der jüngste Erfolg des Ausnahmejudoka der JG Münster war die Silbermedaille auf dem Rhein-Ruhr-Pokal, einem Landesoffenen Turnier vor zwei Wochen. Auch hier wäre mehr drin gewesen, aber Chankvetadze konnte im Finale wegen einer Knieverletzung nicht mehr antreten. Besonders erfreut über diese rasante Entwicklung sind JG-Trainer Oliver Berkemeier und Heimtrainerin Sigrid Horstmann, die beide natürlich mit ihrer kontinuierlichen Arbeit auch zu diesen guten Leistungen ihres Schützlings beigetragen haben. |