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31.05./01.06.2009 - WdEM Duisburg und zweites Witten-Münsteraner Judowochenende


Das Pfingstwochenende 2009 nutzte die Judoabteilung des TSC für einen Ausflug ins Ruhrgebiet. Neun Judoka reisten am Sonntag Morgen mit Trainer Martin und Andreas Bergmann zuerst nach Duisburg, um Jonathan Beckmann bei seinem Start bei den Westdeutschen Einzelmeisterschaften U14 die Daumen zu drücken.

Nach harter Qualifikation auf Kreis- und Bezirksebene, hatte sich Jonathan einen Startplatz auf westdeutscher Ebene bis 31kg erkämpft. Dort traf er auf die besten 19 Teilnehmer dieser Gewichtsklasse aus ganz NRW. Nach zwei harten Kämpfen zuerst gegen den Bezirksmeister aus Detmold Weiß und danach gegen den Bezirksmeister aus Düsseldorf Rempel war für Jonathan das Turnier jedoch leider beendet. Trotzdem kann Jonathan sowohl auf die Art und Weise, wie er seine Kämpfe führte stolz sein, als auch auf die Tatsache, dass er seit 7 Jahren der erste TSC’ler auf einer WdEM war.
Von Duisburg aus fuhren die Judoka dann weiter nach Bottrop, um sich entlang der Straße der Industriekultur das Tetraeder anzuschauen. Nach einigen Klettereien erklommen alle das Kunstwerk und genossen aus 60m Höhe den Blick über das nördliche Ruhrgebiet.
Nach kurzem Eis-Essen Stop machten sich danach alle auf zur letzten Etappe nach Witten, dem Landesleistungsstützpunkt im Judo. Von dort waren die Judoka des TSC zum zweiten gemeinsamen Judowochenende  mit Turnhallenübernachtung bei der Sport Union Annen (SUA) eingeladen worden.
57 Kinder im Alter von 5 bis 17 Jahren mit den Gürtelfarben von weiß-gelb bis braun tummelten sich dabei auf der Judomatte. Geleitet wurde das Wochenende von den Wittener Trainern Achim Klüppelberg und Markus Schneider sowie TSC Trainer Martin.
Spiel und Spaß standen beim gemeinsamen Trainieren im Vordergrund: so wurden nicht nur Techniken geübt und verfeinert, die Kondition weiter aufgebaut und das Wettkampfverhalten bei vielen Randoris (Kämpfen mit unterschiedlichen Gegnern) verbessert – auch Fun sollte es viel geben u.a. beim gemeinsamen Pizza essen und beim „Schlag den Raab“-ähnlichen Kistenklettern bis unters Dach der SUA Halle. Nach einem Komikfilm kurz vor Mitternacht war dann Schlafen angesagt, bevor am nächsten Morgen das gemeinsame Wochenende mit einem Frühstück und einem Fußballturnier abgeschlossen wurde.
Gegen 12.30 Uhr waren die vom kurzen Schlaf der vergangenen Nacht gezeichneten Judoka dann wieder im heimischen Münster zurück.“