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Eltern schnuppern Judo
Unter dem Motto „Judo tut Deutschland gut“ haben Münsteraner Judovereine am Sonntag ein besonderes Judotraining angeboten. Kinder luden ihre Eltern ein, einmal mit ihnen auf die Matte zu gehen, um den Sport näher kennen zu lernen. Trotz der Landtagswahlen und dem herrlichen Sonnenschein hatten sich doch einige die Zeit genommen, in die Ludgerus-Halle in Hiltrup zu kommen.
Unter der Leitung von Thomas Korthals (TG Münster) wurden zunächst Aufwärm- und Kennenlern-Übungen gemacht, bevor man zur judospezifischen Gymnastik überging. Danach erhielten die Eltern einen kurzen Einblick in das Prinzip von Judo. Man beschränkte sich allerdings auf das Bodenprogramm, denn verständlicherweise wollte niemand von seinem Sprössling geworfen werden. Es wurden Haltegriffe und Befreiungen demonstriert, die es dann galt nachzumachen. Danach musste man aus dem Kniestand versuchen, seinen Partner aus dem Gleichgewicht zu bringen. Nun hatte man die Eltern so weit geschult, dass man ihnen sogar Bodenrandoris (Übungskämpfe) zutraute. Für die Kids, die teilweise schon jahrelang Judo machen, ein Klacks, die Senioren allerdings schienen Schwerstarbeit zu leisten. Als runden Abschluss gab es am Ende noch einige Spiele und die Eltern, allesamt ganz schön aus der Puste, waren froh, die zwei Stunden überstanden zu haben. „Es war schon gewöhnungsbedürftig, bei meinem 9-jährigen Sohn im Haltegriff zu liegen“ beschrieb eine Mutter, aber es hat trotzdem sehr viel Spaß gemacht“. |