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Damen: Kein Glück beim Doppel-KampftagGar nicht erfreulich gestaltete sich der zweite Oberliga-Kampftag für die Damen der Judogemeinschaft Münster. Obwohl man am 28. Juni erneut Heimrecht hatte, mussten die Frauen zwei Niederlagen in der Hiltruper-Halle hinnehmen. Als erstes gab es ein 1:6 gegen den PSV Duisburg. Den Ehrenpunkt für Münster holte Anja Halberstadt in der Klasse bis 63 kg. Die zweite Begegnung gegen Yamanashi Porz ging ebenfalls mit 1:6 verloren. Hier punktete lediglich die nach der Babypause in die Mannschaft zurückgekehrte Lina Schumacher bis 70 kg. Leider konnte Münster die beiden untersten Gewichtsklassen (-48kg/-52kg) nicht besetzen, so dass gleich immer zwei Punkte an die Gegner gingen. Und auch den Männern, die im Anschluss kämpften, gelang es nicht, ihre Kolleginnen so sehr zu pushen, dass es zu einem weniger deutlichen Ergebnis für die Gastmannschaften gekommen wäre. Nach den Sommerferien geht es nach Aachen. Dort will man am 29. August versuchen, einige Tabellenplätze gut zu machen. Herren: Sieg und Niederlage am 2. KampftagAm 28. Juni hatte die Männermannschaft der Judogemeinschaft Münster Heimrecht. Zu Gast waren am 2. Kampftag der Oberliga der JC Langenfeld und die 3. Mannschaft der SportUnion Witten Annen. In der ersten Begegnung standen sich Langenfeld und Witten gegenüber. Hier hieß es am Ende 5 : 2 für Witten. Linus Materna (-73 kg) eröffnete dann die zweite Begegnung zwischen der JG und Langenfeld mit einem souveränen Sieg nach nicht einmal einer Minute. Grippegeschwächt unterlag dann Julian Tirp (-81 kg), als er sich nach knapp zwei Minuten aus einem Haltegriff von Andreas Kirse nicht mehr zu befreien vermochte. Nils Stöppeler (-60 kg) brachte die JG allerdings wieder mit 2 : 1 in Front. Nachdem er bereits mit Yuko und Waza-ari komfortabel in Führung lag, erwischte er nach 1 : 47 min. Sebastian Köpp mit einem Abtaucher und beendete den Kampf vorzeitig. Doch es blieb spannend. Denn in einem intensiv geführten Kampf unterlag Marius Gleis in der Gewichtsklasse +100 kg Christian Lucke mit Waza-ari-Wertung. Ein Unentschieden wäre durchaus möglich gewesen, doch die Kampfrichter begannen zu spät, den in der zweiten Hälfte des Kampfes doch recht passiven Langenfelder hochzustrafen, so dass es bei einer Yuko-Wertung für den Münsteraner blieb. Danach allerdings hatte Langenfeld nicht mehr viel zu bestellen. Oliver Berkemeier (-66 kg), Johannes von Einsiedel (-100 kg) und Felix Potthoff (-90 kg) gewannen ihre Kämpfe vorzeitig. So hieß es am Ende 5 : 2 (50 : 17) für die JG Münster. Der letzte Mannschaftskampf des Tages führte die JG und SUA Witten zusammen. Hier unterlag Masanori Nakayama (-73 kg) dem Wittener Lennart Schmale nach 1 : 23 min. Dabei fiel der Japaner so unglücklich, dass er sich eine Knieverletzung zuzog. Linus Materna startete eine Gewichtsklasse höher (-81 kg), da Julian Tirp aufgrund seiner Grippeerkrankung nicht mehr einsatzfähig war. Gegen den wesentlich kräftigeren Simon Schäfer hatte er letztendlich keine Chance und verlor nach einer knappen Minute. Nils Stöppeler lieferte dem Bundeskaderathleten Christopher Köllner einen hervorragenden Kampf, musste sich aber nach 3 : 00 min. geschlagen geben. Als dann auch noch Marc Brüggemann gegen den starken Tobias Pahnke nach nur 11 Sekunden mit vollem Punkt unterlag, war die erste Niederlage der Saison für die JG besiegelt, die Daniel Lopez Wismer (-66 kg) und Felix Potthoff (-90 kg) mit ihren Siegen dann aber noch in Grenzen hielten. Der ebenfalls grippegeschwächte Johannes von Einsiedel(-100 kg) konnte sich gegen Leonhard Müller nie entscheidend durchsetzen und musste nach knapp vier Minuten den zweiten Waza-ari hinnehmen. Somit gewann die Sport-Union Witten-Annen auch diese Begegnung mit 5 : 2 (50 : 20). Die Judogemeinschaft belegt nun mit 6 : 4 Punkten hinter Bushido Köln (10 : 0), SUA Witten III (8 :2), JC Friedrichsfeld (7 : 3) und der punktgleichen Mannschaft von Bayer Leverkusen II einen guten 5. Platz. Der nächste Kampftag führt die JG zum ersten Mal nach Hamm, wo am 29. August JC Pelkum-Herringen und der JC Friedrichsfeld die Gegner sein werden.
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