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Djaba Chankvetadze ist Westdeutscher Meister

Bei den Westdeutschen Einzelmeisterschaften der U17 am 6. Februar in Duisburg wurde Djaba Chankvetadze von der Judogemeinschaft Münster in der Gewichtsklasse bis 81 kg Meister und qualifizierte sich somit für die nationalen Titelkämpfe, die Ende des Monats in Nürburg stattfinden werden. Seine beiden Vereinskameraden Stefan Herz als Vizemeister und Gal Raz als Drittplatzierter werden ihn begleiten.

Nach drei souveränen Siegen gegen Jens Rollmann aus Duisburg, Benjamin Gohmann aus Stolberg und Christian Handrich, den Bezirksmeister aus Köln, stand Chankvetadze im Finale. Alle Begegnungen hatte der Athlet vom Stammverein TG Münster vorzeitig mit Höchstwertung gewonnen. Wieso sollte es also im Endkampf anders sein. Auch hier ließ der 15-Jährige nichts anbrennen und sicherte sich gegen Constantin Schleyer aus Hoffnungsthal nach weniger als der halben Kampfzeit die Goldmedaille. Stefan Herz (Stammverein Westfalia Kinderhaus) trat in der Gewichtsklasse bis 43 kg an. Für die ersten beiden Kämpfe benötigte er zusammen weniger als eine Minute, um seine Kontrahenten auf die Matte zu befördern. In Kampf drei und vier musste Herz über die gesamte Distanz gehen, stand aber dann im Finale. Hier unterlag er dem Bezirksmeister aus Düsseldorf, Maurice Püchel und musste sich mit der Silbermedaille zufrieden geben. Mit seiner Lieblingstechnik, dem Seoi-nage, konnte sich Gal Raz (Stammverein TSC Münster-Gievenbeck) ungefährdet bis ins Halbfinale kämpfen. Dort unterlag er dem späteren Sieger Devin Waldenburg, hatte aber in der Trostrunde noch die Chance im „kleinen Finale“ das Ticket für die Deutschen Meisterschaften zu lösen. Und der Münsteraner nutzte die Gelegenheit, indem er seinen Gegner erneut mit seiner Spezialtechnik in nur 20 Sekunden auf den Rücken warf und somit Dritter wurde.

Bevor nun das Jahreshighlight der U17er am 26. Februar in Nürburg stattfindet, hatte der Landestrainer noch Einladungen für einen Vorbereitungslehrgang an die Qualifizierten verteilt. Auch für Christof Duhme und Henrik Hilger, die trotz ihres „nur“ siebten Platzes in der Klasse bis 55 kg mit gutem Judo überzeugen konnten, hielt er einen Zettel bereit. JG-Trainer Oliver Horstmann konnte sich über die Erfolge seiner Jungs freuen. Noch nie war der Verein mit gleich drei Athleten auf der obersten Ebene dieser Altersklasse vertreten.