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Bronze für Chankvetadze Bei einem Bundesoffenen Sichtungsturnier des Deutschen Judobundes für die männliche U16, dem Mario-Kwiat-Gedächtnisturnier, erzielte Djaba Chankvetadze von der Judogemeinschaft Münster einen hervorragenden dritten Platz. Am 6. November trat der 15-Jährige in Herne in der Gewichtsklasse bis 81 kg gegen ein hochkarätige Teilnehmerfeld an und ließ bei fünf vorzeitigen Siegen nur eine Niederlage zu. Chankvetadze gelang ein guter Start. Seinen ersten Gegner, Robin Stapper aus Thüringen, warf er mit Te-guruma, einem Handrad, im hohen Bogen auf die Matte. Der zweite Kampf ging leider knapp verloren. Gegen Massimiliano Kuck aus Niedersachsen hieß es nach der regulären Kampfzeit Unentschieden, so dass man in die Verlängerung ging. Hier musste sich der Münsteraner mit einer kleinen Wertung geschlagen geben und somit in der Trostrunde weiterkämpfen. Seine erste Begegnung dort gegen Constantin Schleyer aus NRW beendete er erfolgreich mit einem Hüftwurf (O-goshi). Dann siegte er gegen Tom Görlitz aus Berlin, nachdem er ihn nach einem Wurf in den Haltegriff nahm, aus dem es kein Entrinnen mehr gab. Einem weiteren Berliner stand Chankvetadze danach gegenüber. Vito Lehmann versuchte einen Uchi-mata (Innenschenkelwurf) anzusetzen, jedoch konterte der JG.Kämpfer blitzschnell diesen Angriff und stand somit in kleinen Finale. Wie schon zum Auftakt war Chankvetadze wieder mit seinem Te-guruma erfolgreich, mit dem er diesmal Jakob Seybold vom Württembergischen Judoverband bezwang. „Die Bronzemedaille ist ein gutes Ergebnis nach einer guten Turnierleistung“, resümierte Trainer Oliver Horstmann den Auftritt seines Schützlings. |