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Reißberg beste Deutsche in Arlon Bei den Belgian Ladies Open am 31. Januar in Arlon konnte sich Katrin Reißberg von der Judogemeinschaft Münster den siebten Platz erkämpfen. Sie war damit in der Gewichtsklasse bis 70 kg die beste Deutsche unter 42 Teilnehmerinnen. Zuerst musste sich Reißberg über die Vorrunde einen Startplatz für das Hauptfeld sichern. Das gelang ihr als Poolzweite durch Siege über Melody le Friec aus Frankreich und Laure Aertz aus Belgien. Lediglich gegen die Japanerin und spätere Dritte Natsumi Baba hatte sie das Nachsehen. In der Hauptrunde ging es dann zunächst erneut gegen eine Französin. Reißberg hatte keine Mühe mit Augustina Ejiofor und setzte sich mit Ippon durch. Eine alte Bekannte stand ihr im Viertelfinale gegenüber. Gegen Frauke Kucznierz aus dem eigenen Landesverband hatte die Münsteranerin zuletzt eine positive Bilanz, was sich auch am Wochenende nicht änderte. Der nächste Kampf gegen Linda Boers aus den Niederlanden ging allerdings verloren. Boers scheiterte dann im Halbfinale (wurde am Ende aber noch Dritte), so dass es für Reißberg keine Chance mehr auf die Trostrunde gab. Hier durften nach dem in Belgien angewandten Wettkampfsystem nur die Verlierer gegen die späteren Finalisten weiterkämpfen. Somit war mit dem guten siebten Rang Endstation. Reißberg musste in Arlon ohne ihren Trainer Oliver Berkemeier auskommen, der in Münster bei der Bezirksmeisterschaft der U17 gebraucht wurde. Stattdessen wurde sie von der Landestrainerin der Frauen, Astrid Krombach, betreut, die der 19-Jährigen auch den dritten Platz zugetraut hätte. |