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Wieder war es Anita Honingh, die Katrin Reißberg von der Judogemeinschaft Münster am 18. April beim Internationalen Turnier der U20 in Venray (NL) aus dem Hauptfeld schickte. Erneut fand die Münsteranerin kein Rezept gegen die perfekt ausgeführte große Innensichel der höllandischen Meisterin und musste somit in der Trostrunde der 70er Klasse weiterkämpfen.

Dort wartete Karola Pandi aus Rumänien. Mit Höchstwertung konnte Reißberg diesen Kampf für sich verbuchen. Dann stand ihr mit Kelly Fober eine weitere Niederländerin gegenüber. Nach regulärer Kampfzeit hatten beide Athletinnen eine kleine Wertung erzielt, so dass es in die Verlängerung ging. Auch hier konnte sich keine der beiden entscheidend durchsetzten, somit kam es am Ende zum Kampfrichterentscheid, der eindeutig für Reißberg ausfiel. Gegen Gussje Steenhuis (Niederlande) reichten ebenfalls die ersten vier Minuten nicht aus, um eine Entscheidung herbei zu führen. Mehrfach warf Reißberg ihr Kontrahentin in hohem Bogen, allerdings gaben die Wertungsrichter „Außerhalb“, so dass es keine Punkte gab. Noch nicht ganz erholt von der vorherigen Begegnung - Reißberg stand jetzt mit nur einer kurzen Unterbrechung fast 15 Minuten auf der Matte - fehlte zuletzt die Kraft und sie musste sich geschlagen und mit Platz sieben zufrieden geben. „In Anbetracht des hohen Niveaus des A-Klasse-Turniers kann man doch zufrieden sein, wenngleich mehr drin gewesen wäre“, resümierte die 18-Jährige ein wenig enttäuscht.