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Guter siebter Platz Bei einem internationalen Turnier der weiblichen U20 am 21. März in Erfurt, dem traditionellen Thürigen-Pokal, konnte sich Katrin Reißberg von der Judogemeinschaft Münster in der Gewichtsklasse bis 70 kg unter 35 Teilnehmerinnen den siebten Platz erkämpfen. 14 Nationen waren bei dem wie in jedem Jahr gut besetzen A-Turnier an den Start gegangen, eine große Herausforderung für die 18-jährige Schülerin. Nach einem Freilos hielt sie sich zwar tapfer gegen die Französin Marie Briet, hatte aber keine wirkliche Chance gegen die spätere Siegerin des Turniers. Nach einem erneuten Freilos in der Trostrunde ging es gegen Sarah Illic vom Nordrhein-Westfälischen Judoverband. Diese Auseinandersetzung konnte Reißberg nach einer halben Minute für sich entscheiden, bevor ihr in der nächsten Begegnung eine Japanerin gegenüber stand. „Automatisch ist der Respekt sofort riesengroß“, gibt die JG-lerin zu. „Schließlich ist Japan das Mutterland des Judo.“ Aber Yuka Ishi musste zunächst durch eine Innensichel zu Boden, was der Münsteranerin eine kleine Wertung einbrachte. Danach machte Reißberg soviel Druck, dass Ishi wegen Inaktivität hochgestraft wurde und die NRW-Starterin das Duell vorzeitig gewann. Im Kampf um den Einzug ins kleine Finale hatte die Athletin des Polizeisportvereins aber gegen Anita Honingh aus den Niederlanden das Nachsehen. Wie schon zu Beginn des Jahres fand sie wieder kein Rezept gegen die holländische Meisterin und musste sich am Ende mit dem siebten Rang begnügen. Im Anschluss nimmt Katrin Reißberg am 4-tägigen Trainingscamp in der Sportschule Bad Blankenburg teil, noch mal ein gute Gelegenheit, mit Kämpferinnen aus aller Welt auf hohem Niveau zu trainieren. |