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Doppelsieg und Hattrick - Judoka der Uni Münster holen internationalen Pokal

Zum 12. Mal lud die Universitätsstadt Sheffield im Herzen Englands am vergangenen Wochenende zum „Internationalen Judo Student Team Tournament“. Bei diesem internationalen Judo-Event treten gemischte Mannschaften gegeneinander an, wobei zwei Frauengewichtsklassen (-57kg und + 57kg)  und vier Männergewichtsklassen (-73kg, -81kg, -90kg und +90kg) an den Start gehen.

Bei ihren zuvor 9 Auftritten ernteten die Münsteraner 7 Turniersiege – eine unschlagbare Bilanz! Ein erneuter Sieg wäre der dritte in Folge und das I-Tüpfelchen in der „Münster Monsters“ Erfolgsgeschichte – der Pokal könnte als Trophäe mit ins Reisegepäck nach Münster genommen werden!

In einem großen Teilnehmerfeld von 24 Mannschaften aus England, den Niederlanden und natürlich Deutschland begaben sich mit Unterstützung der AStA Sportreferats 2 starke Münsteraner Wettkampfteams auf die Jagd nach dem ersehnten Pokal.

Verliefen die Poolkämpfe der Vorrunde noch erwartet unspektakulär, so nahmen in der Hauptrunde die Begegnungen an Fahrt auf. Bereits im Viertelfinale kam das Aufeinandertreffen der Favoriten: Münster 1 traf auf das mit Kaderathleten gespickte Manchester 1 und Münster 2 bekam es mit Manchester 2 zu tun, die zuvor die mitfavorisierten Londoner aus dem Rennen geworfen hatten.

Nach spannenden und teils hochklassigen Kämpfen schafften es die Münsteraner, beide Begegnungen mit 4 : 2 für sich zu entscheiden, wobei im Falle Münster 1 die Frauen, im Falle Münster 2 die Männer die Weichen zum Sieg stellten.

Vor allem  Felix Potthoff, Svenja Dickhaut und Irina Arends zeigten den Zuschauern technisch flexible Kämpfe sowie Dajana Staats und Paul Brinkmann, die sich durch ihren starken Willensgeist hervorhoben.

Jetzt war der Weg frei für das, woran zu Beginn noch niemand geglaubt hat. Nach den ebenfalls souverän geführten Halbfinals standen sich beide Münster-Teams im Finale gegenüber, wo von Seiten der „Münster Monsters“ Judo vom Feinsten geboten wurde.

Auch wenn es für die Teams aus England die denkbar ungünstigste Finalpaarung war, so konnten die „Münster Monsters“ in einem frei geführten Wettkampf den Gastgebern aktionsreiches und technisch hochklassiges Judo zumindest als Anschauungsunterricht bieten.

Letztendlich sahen die Zuschauer Münster 1 mit 5 : 0 als die Sieger des Turniers, was aber lediglich das beeindruckende Gesamtresultat unterstrich: „ ... the winner is: Münster!“

Als Sahnehäubchen auf ein rundum gelungenes Wochenende konnte Daniela Kabbeck zudem die Auszeichnung für die beste Technikerin des Turniers in Empfang nehmen.

„Ohne Münster hätte unser Turnier nicht diese große Anziehungskraft“, so Rachel Peachey, Kämpferin und Organisatorin vom Ausrichter Sheffield „es ist diese gelungene Mischung aus professionell sportlichem und unverkrampft freundschaftlichem Auftreten der „Münster Monsters“, die Jahr für Jahr diesen großen Teilnehmerkreis nach Sheffield lockt“.

Coach Ingo Scholz hat also allen Grund zufrieden zu sein: „Ein tolles Wochenende, wo einfach alles stimmte – der attraktive Sport, eine gute Turnierorganisation und  der Spaß am Judo.“

Alles in allem ein sehr erfolgreiches Wochenende, und so ist der Weg zum Turnier im nächsten Jahr wohl schon vorgezeichnet, wenn die „Münster Monsters“ ihren nunmehr 8. Titel in Sheffield verteidigen müssen.

Münster Monsters :  Irina Arends, Dana Schulz, Daniela Kabbeck, Anja Halberstadt, Theresa Groß-Thebing, Dajana Staats, Svenja Dickhaut, Daniel Lopez, Oliver Berkemeier, Sascha Woltering, Sven Schröder, Michael Lindemann, Julian Tirp, Christoph Fuchs, Marcus Meyer, Felix Potthoff, Lothar Lagemann, Paul Brinkmann, Johannes von Einsiedel, Mark Nierste, Lars Giering, Pascal Stalljohann,

                                   Ingo Scholz