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Schöne Erfolge auf Landesebene

Am Wochenende (01.03. und 02.03.08) fand in Essen ein landesoffenes Turnier der Jugend U14 mit mehr als 350 Teilnehmern statt. Neun Kämpfer der Judogemeinschaft Münster waren angereist, um sich dort einer starken Konkurrenz zu stellen. Zwei kamen mit einer Medaille zurück.

In der Klasse über 60 kg trat Djaba Chankvetadze am Sonntag an. Viermal Höchstwertung hieß es am Ende für den Athleten des Stammvereins TG Münster und er konnte den Siegerpokal in den Händen halten. Erstmals in der höheren Klasse bis 34 kg angetreten war Leon Liebetrau (TuS Hiltrup). Lediglich einen Kampf musste der Gymnasiast abgeben und den auch nur in der Verlängerung mit einer kleinen Wertung. In der Trostrunde ließ der Westdeutsche Meister aber keine Niederlage mehr zu und holte sich den dritten Platz. Den verfehlte sein Vereinskollege Justus Knemöller (Telekom Post) nur knapp. Nach einem Sieg gab er in der Hauptrunde den zweiten Kampf gegen den späteren Ersten ab, jedoch siegte Knemöller sich mit schönen Techniken ins kleine Finale. Dieses allerdings konnte er nicht für sich entscheiden, durfte aber mit dem fünften Platz und einer guten Wettkampfleistung durchaus zufrieden sein. Das größte Teilnehmerfeld von 42 Kämpfern hatte die Klasse bis 37kg. Trotz drei Siege musste Darius Beike (TG Münster) vorzeitig die Segel streichen, auch Trainingspartner Christof Duhme schied vorzeitig aus. Das gleiche Schicksal ereilte in der 40er Klasse auch Maximilian Kulaga (TuS Hiltrup) und Jens und Lars Reißberg (Polizeisportverein), wie auch Jana Stöppeler (-48kg/Westfalia Kinderhaus). Letztere konnte am Samstag zwar bei ihrer ersten Teilnahme auf so hoher Ebene als Jüngster Jahrgang immerhin einen Sieg landen, jedoch danach war für sie Endstation.

„Bedenkt man das hohe Niveau in Essen, so kann man insgesamt mit den Leistungen unserer Kämpfer zufrieden sein“, resümierte am Ende Trainerin Svenja Reißberg. „Die Mannschaftswertung der Jungen zeigt, dass die Judogemeinschaft als bester Verein aus dem Bezirk Münster abgeschnitten hat.“