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Leon Liebetrau Westdeutscher Meister Drei weitere Münsteraner platziert
Einen guten Start erwischte am Samstag (15.09.07) der JG-ler Leon Liebetrau. Den Kampf gegen Jens Melewany aus Bochum konnte er mit Höchstwertung vorzeitig für sich entscheiden. Dann aber ging es gegen den Bezirksmeister Finn Bittscheidt aus dem stark einzuschätzenden Bezirk Düsseldorf. Hier konnte keiner der beiden in der regulären Kampfzeit eine Wertung erzielen und so musste in der Verlängerung weitergekämpft werden. Auch nach weiteren spannenden drei Minuten hatte sich keiner eine Blöße gegeben. Damit kam es zum Kampfrichterentscheid, dem knappsten aller Judoergebnisse. Dieser fiel dann für den Athleten vom Stammverein TuS Hiltrup aus. Obwohl diese Begegnung kräftezährend war, konnte Liebetrau auch die dritte Auseinandersetzung mit Vincent Sparrenberg vom PSV Aachen für sich entscheiden und stand somit im Finale. Hier traf der 11-jährige Gymnasiast auf Moritz Milk aus Dortmund. Bereits nach anderthalb Minuten konnte Liebetrau seinen Gegner mit vollem Punkt bezwingen und hatte den höchsten Titel, der in seiner Altersklasse möglich ist, errungen. Sein Vereinskamerad, Justus Knemöller (Stammverein Telekom Post), schied in der gleichen Gewichtsklasse vorzeitig aus. Mit einer ausgeglichenen Bilanz von zwei Siegen und zwei Niederlagen verabschiedete sich Lennart Klaas (-43 kg/Polizeisportverein) mit dem letztendlich guten siebten Platz aus dem Turnier. Der für den TV Wolbeck an den Start gegangene Jonas Rütter belegte in der Klasse bis 60 kg den dritten Rang.
Am Sonntag (16.09.07) gingen die JG-Mädchen auf die Matte. Die Erste aus dem Bezirk Münster, Inga Fausten, trat in der Klasse bis 57 kg an. Sie gelangte ungefährdet nach drei Siegen souverän ins Finale. Dort traf die Kinderhauserin auf die gesetzte Athletin Lea Alina Reimann. Fausten konnte sich hier nicht entscheidend durchsetzen, verlor aber gegen die starke Gegnerin aus Duisburg erst nach voller Kampfzeit mit nur einer mittleren Wertung und konnte sich trotzdem über die Vizemeisterschaft freuen. Leandra Knemöller (-44 kg/Telekom Post) hatte einige Startschwierigkeiten und musste gleich in der ersten Begegnung in den Golden Score (Verlängerung), wo sie aber siegreich blieb. Nach einem weiteren Sieg verlor sie im Halbfinale, ließ sich aber im Kampf um Platz Drei die Bronzemedaille nicht mehr nehmen. Viktoria Schulze (-36 kg/Germania Mauritz) beendete die Meisterschaft mit zwei Niederlagen. |