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Erfolgreicher Auftritt bei Westfalenturnier
Den jährlichen Kyu-Cup der Judoka U14 in Westfalen könnte man auch als Gürtelklassen-Turnier der Bezirke Arnsberg, Detmold und Münster bezeichnen. Denn hier treffen in der ersten Gruppe die drei unteren Kyu-Grade (Gürtelfarben) aufeinander und in der zweiten Gruppe für diese Altersklasse die drei höchsten. So am vergangenen Sonntag (06.05.2007 in Herne, wo 300 Teilnehmer an den Start gingen, unter ihnen auch 15 Kämpfer der Judogemeinschaft Münster.
In der ersten Kategorie kämpften sich Lennart Klaas (-40kg/Polizeisportverein), Djaba Chankwetadze (-60 kg/TG Münster) und Leandra Knemöller (-40kg/Telekom) ganz oben aufs Podest. Alle drei marschierten ungefährdet ins Finale, das sie dann auch klar beherrschten. Einen zweiten Platz belegte Johanna Vieregge (-44kg/Telekom), Leon Liebetrau (-31kg/TuS Hiltrup) wurde Dritter. Spannend wurde es in der teilnehmerstärksten Klasse des Turniers. Unter den 23 Kämpfern bis 37 kg gingen auch die Zwillinge Jens und Lars Reißberg auf die Matte. Nach drei Siegen stand Lars um den Einzug ins Finale, verlor jedoch mit einer mittleren Wertung (Yuko) gegen den späteren Sieger. Jens hingegen hatte es nach zwei Siegen in der Hauptrunde erwischt. In der dritten Begegnung musste er sich knapp mit der kleinsten Wertung (Koka) geschlagen geben. Somit ging es in der Trostrunde weiter. Dort konnte er noch zwei Mal vorzeitig punkten und traf dann auf seinen Bruder Lars. Für keinen der beiden gab es etwas zu verschenken und es begann ein zähes Ringen um den Treppchenplatz. In der regulären Kampfzeit war keine Entscheidung gefallen und auch nach drei weiteren Minuten in der Verlängerung stand es immer noch unentschieden. So musste ein Kampfrichterentscheid her, der wegen der größeren Aktivität zu Gunsten von Jens ausfiel. Für Lars blieb der undankbare aber dennoch gute fünfte Rang. In Addition aller Ergebnisse gelangten die Münsteraner Jungen auf den ersten Platz im Medaillenspiegel unter 29 Vereinen.
In der Gruppe der Fortgeschritten war Inga Fausten schon fast unterfordert. Wie es ihr beliebte bewegte sie ihre Gegnerinnen und holte vier Siege mit Höchstwertung, was Platz Eins bedeutete. Erst im Finale unterlegen waren Lennart Münsterkötter (-55kg) und Henrik Hilger(-37kg) vom Stammverein TuS Hiltrup. Mit dem zweiten Platz konnte man aber in Anbetracht des hochkarätigen Teilnehmerfeldes mehr als zufrieden sein. Schwer hatte es Maximilian Kulaga (ebenfalls TuS), der auch in der 37er-Klasse antrat. Unglücklich verlor er die erste Auseinandersetzung, kämpfte sich aber mit fünf Siegen und teilweise beeindruckenden Techniken in der Trostrunde bravourös auf den dritten Rang vor. |