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Linda Kowalik und Kantemir Apaschev Westdeutsche Meister Josef Hamraev wird Vize – Fischer und Karrengarn holen Bronze
Am Samstag (29.10.2005) fanden die Westdeutschen Einzelmeisterschaften der weiblichen Jugend U14 in Holzwickede statt. Drei Mädchen der Judogemeinschaft Münster sowie drei Mädchen des TV Wolbeck hatten sich hierfür auf Bezirksebene qualifiziert. Linda Kowalik von der JG (Stammverein Polizeisportverein Münster) konnte in der Gewichtsklasse bis 48 kg ganz oben auf das Treppchen klettern und wurde Westdeutsche Meisterin. Kowalik hatte es vorwiegend mit dem starken Bezirk Köln zu tun. Nach einem Freilos ging es in der ersten Auseinandersetzung gegen Kerstin Schiffer vom JC Hennef. Hier konnte die Athletin des Polizeisportvereins ihren Lieblingswurf, den Seoi-nage, durchbringen und erzielte die zweithöchsten Wertung. Danach setzte sie mit einem Haltegriff nach und erhöhe auf Ippon. Auch den zweiten Kampf, diesmal gegen die Bezirksmeisterin aus Köln, Aylin Boda, gewann die 12-jährige Münsteranerin mit einem Haltegriff. Im Finale konnte es spannender nicht sein. Nach der regulären Kampfzeit stand es zwischen Kowalik und Katharina Schuldt aus Herzogenrath unentschieden. So musste man in die Verlängerung. Die JG-Kämpferin dominierte die Begegnung und ließ ihre Gegnerin durch ihren guten Griffkampf nicht zum Zuge kommen. Nach insgesamt fast fünf Minuten gelang es ihr - wieder durch einen Haltegriff - den Sieg einzufahren und damit den Titel zu holen. Laura Karrengarn vom TV Wolbeck erkämpfte sich unter 14 Konkurrentinnen in der Gewichtsklasse plus 63 kg den dritten Rang, wobei sie in der Vorrunde der späteren Siegerin nur ganz knapp unterlag und somit das Finale verpasste. Ihre Vereinskameradin Franziska Chabowski erreichte Platz Sieben in der Klasse bis 40 kg. Lily Young (-33kg/TG Münster) und Inga Fausten (-44kg/S.C. Westfalia Kinderhaus) schieden nach jeweils einem Sieg und zwei Niederlagen vorzeitig aus.
Am Sonntag (30.10.2005) fuhren die qualifizierten Jungen zu den U14-Titelkämpfen nach Holzwickede. Westdeutscher Meister wurde Kantemir Apaschev vom BSV Roxel in der Gewichtsklasse bis 55 kg. Im stark besetzten Feld siegte er zweimal durch vollen Punkt, bevor er um den Einzug ins Finale in die Verlängerung musste. Doch letztendlich blieb Apaschev mit einer mittleren Wertung siegreich. Auch der Endkampf musste im Golden Score entschieden werden. Der Roxeler ließ sich jedoch nicht aus der Ruhe bringen und holte sich den ersten Platz von 18 Teilnehmern. Von der Judogemeinschaft hatten sich noch weitere vier Jungen qualifiziert. Josef Hamraev (Stammverein BSV Roxel) marschierte gefahrlos ins Finale. Dort traf der Bezirksmeister auf Berni Fischer vom JC Dorsten. Nach ausgeglichenem Kampf unterlag Hamraev durch einen Hebeltechnik und durfte sich dennoch als Vizemeister in der Gewichtsklasse bis 40 kg feiern lassen. Christian Fischer trat in der offenen Klasse an (+60 kg). Hier unterlag er in der ersten Begegnung seinem fast 30 Kilo schwereren Gegner, konnte sich jedoch in der Trostrunde bis zum dritten Platz vorkämpfen. Lars Viesels (-34kg) und Julian Kulemann (-40kg) vom Stammverein TuS Hiltrup schieden nach einem Sieg und zwei Niederlagen aus. Sebastian Berg (-43kg) vom TV Wolbeck wurde Siebter. |